Aktuelle Nachricht aus der Gemeinde
03.02.2010
Egauschultag - Tag der offenen Tür
Am Mittwochabend war einiges los in der Dischinger Egauschule. Offensichtlich waren die Eltern sehr interessiert an dem Informationsangebot der Grund- und Hauptschule. Neben zahlreichen Eltern begrüßte Schulleiter Oswald Schmid Schulrat Christoph Koch vom Schulamt Göppingen, BM Alfons Jakl, Hauptamtsleiterin Martha Neufischer, Pfarrer Dr. Dietmar Horst und den Elternbeiratsvorsitzenden Joachim Poppel, seinen Stellvertreter Klaus Bahmann, den Vorsitzenden des Handels- und Gewerbevereins Klaus Bairle und die ehemaligen Schüler Matthias Stephan und Gerhard Stumpf. Die Schulentwicklungspläne des Landes bringen die Egauschule in Nöte, denn die neue Werkrealschule verlangt eine Zweizügigkeit, die die Egauschule zur Zeit nicht leisten kann. Dennoch hat die Gemeinde Dischingen den Antrag auf Einrichtung einer Werkrealschule gestellt, denn stabile Geburtenraten und die Aussicht, dass auch potentielle Realschüler und Schüler aus dem bayrischen Nachbarraum den Weg in die Egauschule finden würden, bestätigen die Berechtigung des Antrags.
Schulleiter Oswald Schmid informierte über die vielfältige Arbeit und Entwicklungen an der Schule, die sich durch Qualität insbesondere im Rahmen der beruflichen Qualifikation auszeichnet. Die Schule präsentiert sich nicht zum ersten mal als eine mit zahlreichen Kooperationen in die Gemeinde eingebunden Einheit, die von dieser nicht weg zu denken ist. Er stellte die neue Konzeption der Werkrealschule vor, die bis Klasse 9 identisch mit dem Bildungsplan der Hauptschule ist. Klaus Bairle, vom Handels- und Gewerbeverein Dischingen, bestätigte die Qualität der Schulabgänger und die damit verbundenen Chancen zur beruflichen Weiterentwicklung. Ehemalige Schüler der Egauschule zeichneten ihren Werdegang vom Hauptschüler zu einer beispielhaften beruflichen Karriere auf.
Kein anderer als BM Alfons Jakl konnte dies bestens bestätigen. Sein Anliegen und das seines Gemeinderates ist eindeutig die Schule am Ort zu erhalten. Alle Kooperationsgespräche mit den Nachbarschulen waren zu einseitig und mit dem Verlust der Hauptschule verbunden. Er bemängelte in sehr eindrucksvoller und emotionaler Art und Weise, dass es Dischingen verdient hätte, beweisen zu dürfen, dass auch in Dischingen eine Werkrealschule ihre Berechtigung hätte. Zahlreiche Besucher, auch aus den bayrischen Nachbargemeinden, zeigten sich beeindruckt von den Ausführungen und der Arbeit an der Dischinger Schule. Die Viertklässler durften in die verschiedenen Fachbereiche hineinschnuppern, während die Siebt- und Achtklässler eine Projektpräsentation zeigten und durch einen Speisen- und Getränkeverkauf auf ihren Schullandheimaufenthalt aufmerksam machten.
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