Aktuelle Nachricht aus der Gemeinde
11.03.2010
Gemeinderat Dischingen besichtigt Ausbildungszentrum der Firma Voith
Am vergangenen Dienstag besichtigten die Mitglieder des Gemeinderates Dischingen, die Schulleitung der Egauschule und Vertreter der Gemeindeverwaltung das Ausbildungszentrum der Firma Voith in Heidenheim.
Rund 80-90 jungen Menschen bietet die Firma Voith jährlich einen Ausbildungsplatz in technischen oder kaufmännischen Berufen oder eines dualen Studiengangs. Da der Bedarf an Nachwuchskräften ständig vorhanden ist, wird Voith auch künftig die Ausbildung auf ähnlichem Niveau fortsetzen. Ausbildungsleiter Erwin Krajewski betonte im Rahmen seiner Präsentation, dass die Hauptschulen im Landkreis für Voith wichtige Partner sind und bleiben.
Von den rund 1000 Bewerbungen, die jährlich bei der Firma Voith eingehen, wird versucht, die zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätze mit Schulabgängern mit Hauptschulabschluss und mittleren Bildungsabschluss zu besetzen. Rund 700 Bewerber werden zum Eignungstest eingeladen. Zuvor findet eine Vorauswahl nach Noten statt, wobei hier wie Ausbildungsleiter Erwin Krajewski betont, die Art des Schulabschlusses nicht maßgebend ist. Die Schüler müssen mit ihrem Wissen sowie ihren persönlichen und sozialen Kompetenzen überzeugen. Vor allem der Teamarbeit und der praxisorientierten Arbeit wird heute große Bedeutung im Ausbildungszentrum zugeschrieben.
Fast alle Auszubildenden können nach der erfolgreich abgeschlossenen Lehre übernommen werden. Jeder hat danach auch weiterhin die Chance sich im Betrieb weiterzubilden.
Die Firma Voith beschäftigt derzeit weltweit an 280 Standorten rund 39.000 Mitarbeiter, davon ca. 4.800 am Standort Heidenheim. In den Sparten Papier, Wasserkraft, Antriebstechnik und Service werden rund 5,1 Milliarden Jahresumsatz erwirtschaftet. Damit gehört Voith zu den größten Familienunternehmen Europas.
Ausbildungsleiter Erwin Krajewski führte daraufhin die Gemeinderäte, Schulleitung und Vertreter der Verwaltung durch das Ausbildungszentrum und erläuterte die einzelnen Ausbildungsberufe. Bürgermeister Jakl dankte Erwin Krajewski hierfür recht herzlich und überreichte ihm ein Geschenk.
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