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Die Geschichte Dischingens

In der Gesamtgemeinde Dischingen finden sich viele kulturelle und historische Einrichtungen. Das Glanzstück und der Mittelpunkt ist die Pfarrkirche St. Johannes Baptist. Sie wurde im Spätbarock von Josef Dossenberger in den Jahren 1766-1772 erbaut. Die Pfarrkirche besitzt eine 200-jährige Orgel des berühmten Orgelbauers Josef Hoeß von Ochsenhausen, das einzige noch spielbare Werk
dieses großen Meisters. Die gesamte Kirche ist ein Schmuckkästchen und wird nicht umsonst "Klein Neresheim" genannt. Sie ist das bedeutendste Sakralbauwerk des Barocks im Landkreis Heidenheim.
Schloss


Jeder Ort in der heutigen Gesamtgemeinde Dischingen hatte seine Burg, sein Schloss oder seinen Herrensitz. Hiervon gibt es noch Schloss Taxis der Fürsten zu Taxis, sowie die mittelalterliche Burg Katzenstein, das Schloss Eglingen, das Jagdschloß Duttenstein und ein im 16. Jahrhundert erbautes Renaissanceschloß in Ballmertshofen, in dem sich die ländliche Bildergalerie der Gemeinde befindet. Im Heimatmuseum Dischingen sind Gegenstände der Geschichte Dischingens zu besichtigen. Besonders interessant sind Dinge aus Haushalt und Handwerk längst vergangener Tage.


In der waldreichen Gemeinde gibt es noch sehr viele unberührte und intakte Bereiche, die sich nicht nur in den zahlreichen Naturschutz- und Landschafts-schutzgebieten befinden. Ein Freizeitpunkt mit starker Anziehungskraft ist der 11,5 ha große Härtsfeldsee. Er wurde 1972 als Stausee erbaut und entwickelte sich schnell zum Surf- und Badesee.

Die Wappen der Gemeinde Dischingen mit seinen Teilgemeinden


 
Dischingen
 
Ballmertshofen
Demmingen
Dunstelkingen
Eglingen
Frickingen
Trugenhofen

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