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Die Museen


Burg Katzenstein, 89561 Dischingen-Katzenstein

Ein geschichtlicher Mittelpunkt der Großgemeinde ist die Burg Katzenstein. Sie ist ein Diamant unter den verschiedenen Kleinodien der zu Dischingen gehörenden Härtsfelddörfer, ja sie gilt über die Grenzen der Ostalb hinaus als Musterbeispiel einer staufischen Burg…
weiterlesen… www.dischingen.de, Burg Katzenstein

Öffnungszeiten:

Täglich außer Montag: 10 bis 18 Uhr
an jedem ersten Sonntag im Monat
von 10 – 12 und 14 – 16 Uhr.
weitere Gruppenführungen auf Voranmeldung
Burgbesichtigung ist auch ohne Führung möglich
Ganzjährig geöffnet (Betriebsurlaub im Februar)
Tiere haben keinen Zutritt

Kontakt:
Familie Walter
Burg Katzenstein
89561 Dischingen-Katzenstein
Telefon: 07326/919656
Telefax: 07326/963524
E-Mail: info@burgkatzenstein.de

Burg Katzenstein im Internet:
www.burgkatzenstein.de


Link zum Landratsamt Heidenheim für weitere Tourismusinformationen
http://www.landkreis-heidenheim.de/freizeittourismusundkultur/index.htm

Burg Katzenstein


Jagdzimmer


Kapelle




Heimatmuseum Dischingen, Hauptstraße - 89561 Dischingen

Das Heimatmuseum in Dischingen ist ein Spiegelbild des ländlichen Lebens auf dem Härtsfeld in der Vergangenheit. Viele Gebrauchsgegenstände des bäuerlichen und handwerklichen Alltags, die in den neun Räumen betrachtet werden können, waren noch vor 50 Jahren in fast jedem Haushalt im Raum Dischingen anzutreffen. Als dann auch das Land vom Wirtschaftswunder der 50er und 60er Jahre profitierte, hieß es plötzlich bei vielen Leuten: "Der alte Gruscht muss weg!" Damit meinte man Hausrat, Gerätschaften, Handwerkszeug und sogar manches Möbelstück, einfach Althergebrachtes, das plötzlich für die Menschen nutzlos geworden war. Der Landarzt Dr. Horst Moeferdt konnte seinerzeit bei seinen Patientenbesuchen beobachten, dass der rasche wirtschaftliche Wandel auf dem Härtsfeld eine bis dahin nicht bekannte "Wegwerfmentalität" bewirkte. So gelang es ihm schon sehr frühzeitig, binnen weniger Jahre, eine umfangreiche Sammlung an Gebrauchsgut zusammenzutragen. 1966, im Rahmen der 600-Jahr-Feier der Markterhebung Dischingens, wurden die Sammlungen neu geordnet und werden seither im Gebäude des ehemaligen Kindergartens der Öffentlichkeit gezeigt.

Im Erdgeschoss präsentiert das Museum eine geologische Abteilung sowie Funde zur Vor- und Frühgeschichte. In einem weiteren Raum wird durch Urkunden, Siegel, seltene Ansichten und historische Landkarten die Geschichte der Herrschaft Thurn und Taxis sowie der Gemeinde dargestellt.

Im ersten Obergeschoss sind eine volleingerichtete bäuerliche Stube sowie Schlafkammer und Küche zu sehen. Gegenständen aus dem Alltags- wie auch Vereinslebens sind weitere Räume vorbehalten. Die Heiligenfiguren und Messgewänder sind Leihgaben der Kirchengemeinde. Aber auch Kuriositäten sind zu bestaunen: Erinnerungen an Zwergen-, Löwen- und Riesenmenschen, einer Schauspielertruppe, die einst vom Härtsfeld in die "ganze Welt" reiste!

Auf dem geräumigen Dachboden ist neben einer umfangreichen Sammlung an bäuerlichem Gerät auch das einstige Handwerkszeug des dörflichen Schusters, Gerbers, Sattlers, Schreiners, Zimmermanns, Wagners, Schmieds und Schlossers zu sehen.


Öffnungszeiten:
Mai bis Oktober an jedem ersten Sonntag
im Monat von 14- 16 Uhr.
Der Eintritt ist frei. Sonderführungen sind für Gruppen nach Voranmeldung jederzeit möglich:
Tel. (07327) 6387 Klaus Moosmaier oder
Tel. (07327) 921147 Tilo Meyer
Heimatmuseum


Ofen


Schuster




Ländliche Bildergalerie – Schloß Ballmertshofen,
89561 Dischingen-Ballmertshofen

Schloss Ballmertshofen, ein interessanter Renaissancebau des ausgehenden 16. Jahrhunderts, Sitz früherer Ortsherren und zwischenzeitlich auch als Rat- und Schulhaus der kleinen Härtsfeldgemeinde genutzt, beherbergt seit 1978 - mit einer Unterbrechung in den 80er Jahren - eine in ihrer Reichhaltigkeit wohl einmalige Sammlung von rund 400 gezeigten Bildern und gerahmten Sinnsprüchen aus den Bauernhäusern des Härtsfeldes. Der Landarzt Dr. Horst Moeferdt hat die umfangreiche Kollektion an Wandschmuck ab den Fünfzigerjahren in jahrzehntelanger Sammlertätigkeit zusammengetragen. In erster Linie handelt es sich um Heiligenbilder, die als Massendrucke durch fahrende Händler vertrieben oder auf Jahrmärkten erworben, das "Heilige Eck" der Bauernstuben zierten. Aber auch die Erinnerungen an Taufe, Erstkommunion, Konfirmation, Militärzeit, Hochzeit und Tod nehmen einen gewichtigen Platz ein.

Auf Stramin gestickten Sprüchen mit in Wachs gepressten Heiligen ist ein besonderer Raum vorbehalten. Die Wandsprüche verkünden den "Göttlichen Haussegen, halten "Häusliche Tugenden" hoch oder geben Ratschläge für die Bewältigung von Lebenskrisen: "Wenn Trübsal einkehrt nicht verzage, es kommen wieder bessre Tage." Gesellen- und Meisterbriefe, Widmungen für langjährige treue Dienste und die seinerzeit so beliebten Wildererdarstellungen, letztere fanden besonders in Wirtshäusern ihren Platz, ergänzen die umfangreiche Ausstellung, die zudem durch schöne Möbel, kunstvolle alte Öfen, gusseiserne Ofenplatten und anderes mehr aufgelockert wird.


Öffnungszeiten:
Mai bis Oktober an jedem ersten Sonntag
im Monat von 11 - 12 Uhr.
Der Eintritt ist frei. Sonderführungen sind für
Gruppen nach Voranmeldung jederzeit möglich:
Tel. (07327) 6387 Klaus Moosmaier oder
Tel. (07327) 921147 Tilo Meyer
Schloss


Bilder


Engel





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