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Die Museen


Burg Katzenstein, Oberer Weiler 1, 89561 Dischingen-Katzenstein

Die Burg Katzenstein gilt als Musterbeispiel einer staufischen Burg und ist seit April 2006 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Eheleute Walter betreiben hier eine Erlebnisgastronomie und bieten Burgführungen an. Der Juwel der Burg ist die Laurentiuskapelle mit ihren fantastischen Wandmalereien aus dem Jahre um 1250-1280.
weiterlesen… www.dischingen.de, Burg Katzenstein

Öffnungszeiten:

Täglich außer Montag: 10 bis 18 Uhr
Führungen um 11 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr.
weitere Gruppenführungen nach Voranmeldung
Kinderführungen / Kindergeburtstage siehe www.burgkatzenstein.de
Burgbesichtigung ist auch ohne Führung möglich
Ganzjährig geöffnet (Betriebsurlaub im Februar)
Tiere haben keinen Zutritt

Kontakt:
Familie Walter 
Oberer Weiler 1 
89561 Dischingen-Katzenstein
Telefon: 07326/919656
Telefax: 07326/963524
E-Mail: info@burgkatzenstein.de
www.burgkatzenstein.de


Link zum Landratsamt Heidenheim für weitere Tourismusinformationen
http://www.landkreis-heidenheim.de/freizeittourismusundkultur/index.htm

Burg Katzenstein


Jagdzimmer


Kapelle




Heimatmuseum Dischingen, Hauptstraße 3 - 89561 Dischingen

Das Heimatmuseum in Dischingen ist ein Spiegelbild des ländlichen Lebens auf dem Härtsfeld in der Vergangenheit. Viele Gebrauchsgegenstände des bäuerlichen und handwerklichen Alltags, die in den neun Räumen betrachtet werden können, waren noch vor 50 Jahren in fast jedem Haushalt im Raum Dischingen anzutreffen. Als dann auch das Land vom Wirtschaftswunder der 50er und 60er Jahre profitierte, hieß es plötzlich bei vielen Leuten: "Der alte Gruscht muss weg!" Damit meinte man Hausrat, Gerätschaften, Handwerkszeug und sogar manches Möbelstück, einfach Althergebrachtes, das plötzlich für die Menschen nutzlos geworden war. Der Landarzt Dr. Horst Moeferdt konnte seinerzeit bei seinen Patientenbesuchen beobachten, dass der rasche wirtschaftliche Wandel auf dem Härtsfeld eine bis dahin nicht bekannte "Wegwerfmentalität" bewirkte. So gelang es ihm schon sehr frühzeitig, binnen weniger Jahre, eine umfangreiche Sammlung an Gebrauchsgut zusammenzutragen. 1966, im Rahmen der 600-Jahr-Feier der Markterhebung Dischingens, wurden die Sammlungen neu geordnet und werden seither im Gebäude des ehemaligen Kindergartens der Öffentlichkeit gezeigt.

Im Erdgeschoss präsentiert das Museum eine geologische Abteilung sowie Funde zur Vor- und Frühgeschichte. In einem weiteren Raum wird durch Urkunden, Siegel, seltene Ansichten und historische Landkarten die Geschichte der Herrschaft Thurn und Taxis sowie der Gemeinde dargestellt.

Im ersten Obergeschoss sind eine volleingerichtete bäuerliche Stube sowie Schlafkammer und Küche zu sehen. Gegenständen aus dem Alltags- wie auch Vereinslebens sind weitere Räume vorbehalten. Die Heiligenfiguren und Messgewänder sind Leihgaben der Kirchengemeinde. Aber auch Kuriositäten sind zu bestaunen: Erinnerungen an Zwergen-, Löwen- und Riesenmenschen, einer Schauspielertruppe, die einst vom Härtsfeld in die "ganze Welt" reiste!

Auf dem geräumigen Dachboden ist neben einer umfangreichen Sammlung an bäuerlichem Gerät auch das einstige Handwerkszeug des dörflichen Schusters, Gerbers, Sattlers, Schreiners, Zimmermanns, Wagners, Schmieds und Schlossers zu sehen.


Öffnungszeiten:
Mai bis Oktober an jedem ersten Sonntag
im Monat von 14- 16 Uhr.
Der Eintritt ist frei. Sonderführungen sind für Gruppen nach Voranmeldung jederzeit möglich:
Tel. (07327) 6387 Klaus Moosmaier, Eichenweg 13 Ballmertshofen oder
Tel. (07327) 921147 Tilo Meyer Apothekergäßle 5 Dischingen
Heimatmuseum


Ofen


Schuster




Ländliche Bildergalerie – Schloß Ballmertshofen,
89561 Dischingen-Ballmertshofen, Schloßgarten 1

Schloß Ballmertshofen, ein interessanter Renaissancebau des ausgehenden 16. Jahrhunderts, Sitz früherer Ortsherren und zwischenzeitlich auch als Rat- und Schulhaus der kleinen Härtsfeldgemeinde genutzt, beherbergt seit 1978 - mit einer Unterbrechung in den 80er Jahren - eine in ihrer Reichhaltigkeit wohl einmalige Sammlung von rund 400 gezeigten Bildern und gerahmten Sinnsprüchen aus den Bauernhäusern des Härtsfeldes. Der Landarzt Dr. Horst Moeferdt hat die umfangreiche Kollektion an Wandschmuck ab den Fünfzigerjahren in jahrzehntelanger Sammlertätigkeit zusammengetragen. In erster Linie handelt es sich um Heiligenbilder, die als Massendrucke durch fahrende Händler vertrieben oder auf Jahrmärkten erworben, das "Heilige Eck" der Bauernstuben zierten. Aber auch die Erinnerungen an Taufe, Erstkommunion, Konfirmation, Militärzeit, Hochzeit und Tod nehmen einen gewichtigen Platz ein.

Auf Stramin gestickten Sprüchen mit in Wachs gepressten Heiligen ist ein besonderer Raum vorbehalten. Die Wandsprüche verkünden den "Göttlichen Haussegen, halten "Häusliche Tugenden" hoch oder geben Ratschläge für die Bewältigung von Lebenskrisen: "Wenn Trübsal einkehrt nicht verzage, es kommen wieder bessre Tage." Gesellen- und Meisterbriefe, Widmungen für langjährige treue Dienste und die seinerzeit so beliebten Wildererdarstellungen, letztere fanden besonders in Wirtshäusern ihren Platz, ergänzen die umfangreiche Ausstellung, die zudem durch schöne Möbel, kunstvolle alte Öfen, gusseiserne Ofenplatten und anderes mehr aufgelockert wird.


Öffnungszeiten:
Mai bis Oktober an jedem ersten Sonntag
im Monat von 11 - 12 Uhr.
Der Eintritt ist frei. Sonderführungen sind für
Gruppen nach Voranmeldung jederzeit möglich:
Tel. (07327) 6387 Klaus Moosmaier, Eichenweg 13 Ballmertshofen oder
Tel. (07327) 921147 Tilo Meyer, Apothekergäßle 5 Dischingen
Schloss


Bilder


Engel


 

Bahnhofsmuseum Torstraße 20, 89561 Dischingen

Der denkmalgeschützte Bahnhof Dischingen ist das letzte im Originalzustand erhaltene Agenturgebäude einer privaten Nebenbahn in Württemberg. Das Gebäude wurde 1901 als Bahnhof für die Härtsfeldbahn erbaut. Insgesamt wurden drei Bahnhöfe nach diesem Bautyp erstellt, wobei die anderen Gebäude seitenverkehrt ausgeführt wurden. Alle drei Gebäude sind heute noch vorhanden, allerdings ist das Dischinger Gebäude das einzige, das nicht durch umfangreiche Umbauten verändert wurde.
Darüber hinaus sind im Erdgeschoss der Warteraum, der Dienstraum und der Güterschuppen noch im Zustand wie zum Zeitpunkt der Stilllegung der Härtsfeldbahn im Jahr 1972. Auf der Stadion Dischingen scheint ein reger Personen-, Gepäck- und Güterverkehr stattgefunden zu haben. Hier sind ebenso noch Einrichtungsgegenstände wie Fahrkartenschalter Fahrkartenschrank, Frachtbriefschrank, Bahnagententisch, Wartebänke und Anschlagbretter mit Fahrplanaushängen erhalten.


Öffnungszeiten: nach Vereinbarung
Museumsbetreuer: 1. Vorsitzender Härtsfeld-Museumsbahn e.V. (HMB)
Werner Kuhn, Telefon: 0172/9117193

Geschäftsstelle: Postfach 9126, 73416 Aalen
www.hmb-ev.de/




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