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Golf-Club Hochstatt

Die Umgebung:
Der Hochstatter Hof befindet sich im östlichen Teil des Landes Baden- Württemberg. Er liegt im Landkreis Heidenheim, zwischen Neresheim und Dischingen. Aalen, Heidenheim und Nördlingen sind jeweils ca. 20 km entfernt. Der 1684 errichtete Hochstatter Hof liegt auf einer Hochfläche. Er bildet seit 1803 eine fürstliche Domäne mit einem schlossartigen, im Barockstil gebauten Gutshaus. Von dort aus schaut man westlich über das ganze Härtsfeld, einer romantischen Landschaft mit dem herben Reiz der Ostalb. Östlich erblickt man das alte Römerkastell Katzenstein, während südwestlich herrliche Buchenwälder das Hofgut einschließen. Aber die gesamte Umgebung wird von der imposanten Benediktinerabtei hoch über Neresheim beherrscht, deren Gründung auf das Jahr 1095 zurück geht. Balthasar Neumanns spätbarocke Klosterkirche mit den Kuppelfresken des Tiroler Kirchenmalers Martin Knoller sind allein schon eine Anfahrt wert.

Der Club und sein Golfplatz:
Nach der Clubgründung 1981 gelang es 1982 das Anwesen "Hochstatter Hof" langfristig vom fürstlichen Hause Thurn & Taxis zu pachten. Spatenstich und Einweihung des restaurierten Clubhauses erfolgten 1983. Im September 1984 wurden die ersten 9 Loch in Anwesenheit von Bundespräsident a.D. Dr. Walter Scheel eröffnet und im Juni 1995 wurde der 18-Loch Meisterschaftsplatz in Betrieb genommen. Die in sich geschlossene Anlage zeichnet sich durch ihre einmalige Abgeschiedenheit aus, denn das gut versteckte Hochplateau bietet dem Golfer ungestörte Spielbedingungen abseits von Siedlungen und Straßen. Der leicht hügelige, aber ausgewogene Kurs liegt besonders auf den ersten Spielbahnen scheinbar offen da. Versteckte Schwierigkeiten liegen in den schwer einzuschätzenden Längen und dem Wind, der öfters die Richtung wechselt. Die Hindernisse und der alte Baumbestand zwischen Loch 10 und 18 bilden eine Herausforderung für Golfer jeder Spielstärke. Viele leicht bergan gehende Par 4-Löcher, die gerne unterschätzt werden, stellen auch für geübte Spieler keine leichte Aufgabe dar, da oft gut platzierte Bunker die großzügig angelegten Grüns verteidigen. Demjenigen, der sich einen Augenblick von seinem Spiel lösen kann, bietet der Platz atemberaubende Rundblicke in die Natur und Landschaft. In der Ferne ziehen Burg Katzenstein und Kloster Nersheim immer wieder die Blicke auf sich. Die natürliche Schönheit der Hochstatter Golfanlage spiegelt sich auch vollendet in ihrem barocken Clubhaus aus dem Jahre 1684 wieder. Bei seiner Renovierung wurde der Baustil und seine Eleganz bewahrt und wieder zur Geltung gebracht. Im Kaminzimmer, im Clubstüble oder auf der Terrasse kann man in seltener Ruhe die ausgezeichnete Gastronomie genießen. Nach großen Turnieren trifft man sich zur Siegerehrung im "Stadl", in einer für Golfclubs sicherlich einmaligen Atmosphäre. Direkt vor der Terrasse des eindrucksvollen Clubhauses kann man sich auf dem Pitching- und Putting-Green betätigen oder auf der weitläufigen Driving Range üben. Es ist die Harmonie zwischen Natur, Sport und Ruhe, die den passionierten Golfspieler immer wieder fasziniert.

Ein bisschen Geschichte:
Ursprünglich war der Hochstatter Hof Teil eines Weilers, der schon im 13. Jahrhundert dem Kloster Neresheim gehörte. Aber schon im 9. Jahrhundert übergab "Wolfrodt" dem hlg. Bonifazius (dem Stift Fulda) 12 Mansen und 38 Leibeigene auf Hochstatt. 1298 bestätigte Papst Bonifaz VIII dem Kloster den Besitz des Hofes. In den folgenden Jahrhunderten verkauften oder verschenkten immer wieder Bürger Grund und Boden auf dem Gebiet von "Hohenstatt" an das Kloster Neresheim. Bis 1550 war der Hof nach der damaligen Bezeichnung des Klosters "ein eigen Gut, oder ein Fall-Lehen". Danach wurde es in ein Erblehen umgewandelt. Der Hof war zwar nicht Sommerresidenz des Prälaten, sondern eher ländlicher Erholungsplatz. Noch um das Jahr 1750 erhielt die Herrschaft den meisten Teil des "Großzehnt", den Rest erhielt die Pfarrstelle. Daneben gab es aber noch den "Kleinzehnt", den "Krautzehnt", den "Obstzehnt" und den "Blutzehnt" von Hühnern, Gänsen, Enten und "Saugschweinen". Den Bienenzehnt gab es seit dem 16. Jahrhundert nicht mehr. Der fürstliche Gutsverwalter hat dem Golfclub im Sommer 1995 den Hochstatter Hof mit dem gesamten Gelände von ca. 100 Hektar und allen Gebäuden übergeben, nachdem die landwirtschaftliche Nutzung ganz eingestellt wurde. Bis zu dieser Übergabe wurden auf der durch die Landwirtschaft zur Monokultur veränderten Flächen des Golfplatzgeländes von uns 980 solitäre Bäume im Alter zwischen 8 und 25 Jahren ( Ahorn, Buche, Eiche, Linde ), 30 Obstbäume ( Apfel, Zwetschge ), sowie 36 000 Sträucher und Jungbäume ( Feldahorn, Hainbuche, Linde, Schlehe, Haselnuß und Schneeball ) gepflanzt und gehegt. Außerdem wurden 3 Weiher angelegt, die auch als Speicher des Oberflächenwassers dienen.

>>Webcam: http://www.golfclub-hochstatt.de/webcam/webcam.html


Vereinsbeitrag
SCHNUPPERKURS Wir laden Sie herzlich zu einem Schnupperkurs ein. Nähere Infos: Bill Pringle, PGA Head Professional, 01 72/6 80 12 83
Webseite

Kontakte

1. Vorsitzende/r
Egon Rieger
c/o Golf-Club Hochstatt e.V.
73450 Neresheim
info@golfclub-hochstatt.de
2. Vorsitzende/r
Dr. Ado Koller
Schriftführer
Gisela Koch
Kassierer
Gunter Siegmann